Archiv der Kategorie: Gedankensplitter

Gedankensplitter des Monats

Darf man nicht schnell sein, gut sein?                                                                      Ist Leistung etwas Negatives?

Sollte, muss man nicht sogar sein Potenzial voll ausreizen? Sich fähig machen, um sich auch einbringen zu können? Wertvoll für viele ist der, der schneller als die meisten laufen kann, klüger, besser ist als die meisten Mitmenschen   –  und sich doch weise und liebevoll verhält, sich nicht bewusst abhebt und schon gar nicht in Selbstverherrlichung verfällt. Der jemand ist, der schnell wieder zur Mitte zurückfindet. Dort  kann er dann die Mehrheit motivieren, anderen helfen, um auch deren  Geschwindigkeitsdurchnitt zu erhöhen. So ist er ein Segen für viele und alle kommen schneller voran.

Und er erfüllt das Schriftwort:

Ebenso wichtig ist das zweite (das erste Gebot Teil II): Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22:39)

Und auch    . . . Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan (Matthäus 25.40).

 

 

. . . weitere Gedanken zu dem Juni Monatsspruch „Ein – oder auch Ausschalten“

Selbst wir Menschen haben es nötig, einmal den Schalter umzulegen. Vielleicht von Stress auf Relaxen. Von Volldampf auf Ruhephase. Oder im schlimmsten Fall den Resetknopf zu drücken, einen Neustart zu machen. Auch sind gelegentlich Vorgänge, Erlebnisse zu löschen.

Ja, es tut gelegentlich not, sich von belastenden Erinnerungen zu befreien. Um durch Vergeben und auch durch Vergessen, wieder Ruhe finden zu können. Für gewisse Geschehnisse und Handlungen eine Löschtaste drücken zu dürfen.

Wenn sie die Freude haben, dass Kinder in ihrer Nähe sind, ob die eigenen oder fremden, haben sie sicher schon einiges erlebt.  Haben sie sich bestimmt schon einmal gewünscht, wenn sie mit Fragen bombardiert wurden, nervtötenden Lärm von den Kindern veranstaltet wurde, dass es bei diesen lieben Geschöpfen, einen Schaltknopf geben würde, der sie vorübergehend außer Gefecht setzt?

Auch wünscht man sich den Knopf zum Einschalten bei einem Menschen, der schmollt, der tagelang nicht mit einem sprechen will. Oder anders herum, wenn der Redeschwall nicht aufhören will, wenn man buchstäblich mit Worten bombardiert wird, würde ein Abschaltknopf eine große Erleichterung darstellen.

Viele weitere Vorgänge könnte man noch schildern, wo ein- und ausschalten eine große Hilfe sein könnte.

– ist es nicht tröstlich zu wissen, dass unser Vater im Himmel uns niemals wegschaltet.

Gerhard Jobs
Braunschweig die 12.06.2019

Schönes

Ist der Monat Mai nicht tatsächlich ein Monat, der uns schon so viel Schönes von der Natur, von der Schöpfung zeigt? Der uns deutlich das Aufstreben der Natur, eine Vision dessen, was noch kommen mag, deutlich vor Augen führt?

Wer verlernt hat, das Schöne in seinem Leben zu sehen, führt ein bemitleidenswertes armseliges Leben. Die besonderen Höhepunkte, das doch so Lebenswerte, bleibt ihm verborgen.

Er findet auch sein Leben bald nicht mehr lebenswert.

Bitte mehr wie der Monat Mai, mehr glauben an eine kommende schöne Zukunft.

Gerhard Jobs
Braunschweig die 14.05.2019

Ist Veränderung nicht etwas Wunderbares? 

Nicht bloß dein Äußeres ist dem Wandel unterworfen, auch deine Wünsche und Neigungen verändern sich im Laufe der Zeit. Und somit ist das Leben nicht (nie) langweilig, denn du erlebst immer wieder neue Überraschungen.

Gestern noch schlank, heute etwas fülliger, etwas pfündiger. Heute schon öfter einmal krank, früher war ich doch viel gesünder.

Früher konnte ich gut laufen, heute muss ich nach 50 m schon verschnaufen.  

Damals waren meine Haare viel, viel dichter, heute sind meine Haare schon um vieles lichter.

Früher war unser Zuhause von fröhlichem Kindergesang erfüllt, heute eine fast beängstigende Stille mich umhüllt (erfüllt).

Früher hatte mein Berufsleben einen großen Teil meines täglichen Lebens bestimmt,

heute ist es die Stimme meiner Frau, die gelegentlich zu meiner Erbauung erklingt.

Oft ist es das Leid, das der Natur widerfährt und letztlich auch uns, dass uns zum anderen Umgang mit ihr bewegt, vielleicht sogar zwingt?

Gelegentlich ist es auch gut, wenn man wieder zum Alten zurückkehrt, sich wieder dahin verändert.

Vieles zeigt die Veränderung auf, die sich im Laufe unseres Lebens eingestellt hat, die dich für Neues bereitgemacht hat, oder dich auch zu dem Früheren zurückwenden lässt.

Am wichtigsten ist es für dich, wie du dich vorher darauf eingestellt hast. Ob du leiden oder dich freuen möchtest.

Wie vieles im Leben ist es ein Sich-herantasten   — allerdings könnte ich auch den Rat unseres Schöpfers in mein Leben einfließen lassen, dieses erspart mir viele Umwege.

          Gerhard Jobs
Braunschweig die 22.03.2019

 

Warten

(warten kann falsch, aber auch richtig sein)

Es kann klug sein noch zu warten, es nicht zu übereilen, neue Erkenntnise könnten sich einstellen.  Weitere Hilfe kann Dir zuteil werden.

Zu langes Warten kann dich den richtigen Zeitpunkt verpassen lassen. Gibt der Gegenseite zu viel Zeit sich vorzubereiten. Kann Dich ermüden.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt?

Wann ist dann der richtige Zeitpunkt? Für den Berufswechsel? Zum Heiraten? Seine Lebensgewohnheiten zu ändern? Die Investition zu tätigen? Aus dem Geschäft auszusteigen? Sich Gott zuzuwenden?

Ja, den richtigen Zeitpunkt gibt es. Immer dann, wenn er mit den  göttlichen  Empfehlungen  übereinstimmt.

Die da sind: Führt es für alle Beteiligten zum Guten?  Trägt es für alle Beteiligten zu deren Entwicklung zum Guten bei? Führt es alle in eine bessere Zukunft. Fördert, verbessert es die Beziehungen der  Menschen untereinander?

Dieses nicht nur für Dich, sondern für alle?  Führt es uns letzlich zu unserem Schöpfer zurück.

Ja, es kann Dir passieren, dass Deine guten Bemühungen von anderen ausgenutzt werden, Du vorübergehend verlierst. Doch nur vorübergehend, denn es gibt eine ausgleichende göttliche Gerechtigkeit. Das Schlechte, das Böse, wird letzlich nicht gewinnen.

Für Dich aber war der richtige Zeitpunkt so zu handeln, denn Gutes zu tun bleibt, nicht unbelohnt.

Schriftstelle:  Das Buch Kohelet  3:1 – 11

Doch dies alles wird Dir nur zu Gewissheit, wenn  Du herausgefunden hast, dass es Gott wirklich gibt. Es ist segensreich IHN zu finden, und dann berüht Dich alles ganz anders.

Gerhard Jobs
Braunschweig die 15.03.2019

. . . weitere Themen:

Damit die nacheinander aufgereihten „Gedankensplitter“ nicht ins Endlose wachsen, habe ich sie auf die letzten drei begrenzt und nur noch die Überschriften der weiteren aufgeführt.
Sollte jemand die älteren „Gedankensplitter“ auch oder wieder einmal lesen wollen, kann er mir ein E-Mail schreiben und ich werde sie ihm als Mail zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Jobs

Weitere Themen:

  • We bist du?  14.02.2019
  • Was hat welchen Wert?    20.11.2018
  • Novembertage“  14.11.2018
  • „Wissen und Weisheit“  27.08.2018
  • Wasser (ein wertvoller Bestandteil der Natur)
  • Konservieren – aktualisieren“ 09.09.2018
  • Vorrankommen nur hier?
  • Nicht immer ist es so wie es scheint
  • Abhängigkeit 10.06.2018
    Mutter! 13.05.2018
    Einsam? 10.03.2018
    . . . dem Meister nur zuzuschauen reicht nicht. 08.03.2018
    Was kann durch die Geburt eines Kindes
    und dem was aus ihm wird, alles geschehen? 15.12.2017
    Die Schubladen mit den alten Erinnerungen. 15.11.2017
    In allem das richtige Maß, den rechten Umgang, die notwendige Toleranz! 14.10.2017
    Der Wert unterschiedlicher Meinungen und der richtige Umgang miteinander.
    Den Wert von geschriebenen und ungeschriebenen Weisheiten und Regeln.12.08.2017
    Menschliche Nähe! 10.04.2017
    Wir haben eine Welt voller Probleme!
    Kennst Du den Wert der Frauen, den der Mütter?
    Der Erlöser aller Menschen.
    Das habe ich Dir schon tausendmal gesagt! 13.03.2017
    Angst?
    Der richtige Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit und einiges mehr. 19.10.2016
    Was darf man überhaupt noch sagen und tun? 14.12.2016
    Auf dem Weihnachtsmarkt. 04.11.2016
    Schon geweint? 10.11.2015
    Es sind nur Kleinigkeiten 12.10.2015
    Die Macht der Gedanken. 03.10.2015
    Der ideale Mensch! 13.09.2015
    Beharrlichkeit 01.09.2015
    Viel zu spät erkennt man den Wert eines Menschen? 25.08.2015
    Die Gebote Gottes geben uns Sicherheit! 18.08.2015
    Veränderungen! 29.06.2015
    Der „liebe Gott“ und die „lieben Mütter“ haben
    eine schwierige Aufgabe! 13.05.2015
    Das Erwachen der Natur! 02.05.2015
    Es war schon immer so! 03.04.2015
    Ja, die Grundbedürfnisse! 24.03.2015
    Nächstenliebe 03.03.2015
    Vergangenheit! 03.03.2015
    Was ist es, was uns glücklich macht? 05.02.2015
    Der Glaube und das Ausharren 17.01.2015
    Wenn der Staat die Erziehung der Eltern ersetzt. 26.08.2015
    Wie mit Gegensätzen umgehen? 09.01.2015
    Ein neues Jahr liegt vor uns. 27.12.2014
    . . . aus einer ewigen Sicht! 01.12.2014
    Bleib so wie Du bist? 17.08.2014
    Was siehst Du? Was hörst Du? Was denkst Du? 05.07.2014