Archiv der Kategorie: Gedankensplitter

Gedankensplitter des Monats

Wert der Schöpfung 
   

In der ganzen Schöpfung, also in der kleinsten Blume, im Aufgehen der Sonne am Morgen, im Brausen des Windes, im Rauschen der Wellen, im Gesang der Vögel  – erkennen wir die Liebe Gottes, die er für seine Kinder hat, also auch für dich und mich.

                                Gerhard Jobs
           Braunschweig den 06.07.2021

Wir dürfen leben

Ist dir dein Leben wertvoll? Wie fühlst du dein Leben? Ja, das hängt von vielen Faktoren ab. Bist du gesund, ist dort, wo du lebst, Frieden? Hast du genügend Finanzkraft, deinen Alltag gut zu bestreiten? Welches Verhältnis hast du zu deinen weiteren Familienangehörigen? Und vieles vieles mehr ist sehr entscheidend für das, was du empfindest. Wir können sehen, welche Faktoren in unserem Leben eine Rolle spielen. Das Glück, das wir empfinden, resultiert u.a.  aus unseren Lebenserfahrungen. Wenn es uns nur gut gehen würde, wüssten wir es dann zu schätzen? Und beim Gegenteil, wenn es uns nur schlecht ergehen würde, würden wir der Verzweiflung erliegen? Zum Glück ist das Leben ausgeglichener. Wir bekommen meistens von beidem etwas auf unserem Lebensweg zu spüren. Und nun kommt unsere große Aufgabe: Werden wir, wenn es uns gut geht, nach denen schauen, die sich gerade in einer unglücklichen Situation befinden? Sind wir von Herzen dankbar, wenn es uns gerade nicht gut ergeht und uns dann jemand hilft, der stark ist?

Das Leben mit seinen unterschiedlichen Umständen ist die große Schule des Charakters. Hier formt sich unser Ich, hier werden wir geprüft, hier können wir unsere Großzügigkeit unter Beweis stellen.

Jetzt können wir besser verstehen, warum unser Herr und Gott uns dieses Erdenleben zumutet. Hier erhalten wir die Gelegenheit ihn zu suchen, ihn besser zu erkennen, und uns als seine Kinder zu begreifen.

Nehmen wir unser Schicksal an, beraten wir uns mit ihm, wenden wir seine Lehre, sein Evangelium an. Und ich bin fest davon überzeugt, dass der Tag kommen wird, wo auch wir (du und ich) für dieses Leben sehr dankbar sein werden  – wo sonst würden wir so eine Entwicklung nehmen können?

                                 Gerhard Jobs
           Braunschweig den 05.06.2021

Auf Kurs bleiben  

Um auf Kurs zu bleiben, ist es notwendig, ständig die Richtung zu überprüfen, damit man nicht ungewollt in eine falsche Richtung geht. Schon kleine Abweichungen können uns zu weit vom Ziel wegführen und wir müssen unseren Kurs wieder korrigieren. Auch müssen wir eine zusätzliche Wegstrecke zurücklegen, um wieder ans richtige Ziel zu gelangen.

In geistigen Bereichen ist es ähnlich. Haben wir uns für eine gewisse Lebensweise entschieden, unser Verhalten und Tun danach ausgerichtet und wir verlassen diese Art zu leben, so erlangen wir ein ganz anderes Verhalten. Wenn wir uns zum Beispiel entschieden haben ehrlich zu sein und lassen uns überreden, verführen, unehrlich zu sein, so werden wir nach und nach ein ganz anderer Mensch. Auch hier ist es richtig, auf Kleinigkeiten zu achten und sein Verhalten zu korrigieren. Wenn wir zum Beispiel unser Leben überdenken und uns entscheiden, den Ratschlägen und Geboten Gottes zu folgen, kann der Heilige Geist auf uns einwirken und wir werden nach und nach ein besserer Mensch.

Es lohnt sich also in jedem Fall zu wissen, wo man steht und wohin man gelangen möchte. Die Richtung vom jetzigen Standpunkt zum gewünschten Ziel zu ermitteln und der gewonnenen Richtung zu folgen.

Erfolgreiche Menschen haben gelernt auf ihren Lebensweg zu achten und gegebenenfalls die notwendigen Korrekturen vorzunehmen   – und ist dies nicht ein wichtiger Grund, warum wir hier auf der Erde sind? Hier nehmen wir die Entwicklung, die wir brauchen, um bei Gott wohnen zu können, denn bei ihm müssen wir ehrlich, zuverlässig fleißig und und und sein    –  auf der Erde dürfen wir üben.

                                Gerhard Jobs
           Braunschweig den 11.05.2021
Die wohl drei wichtigsten Fragen unseres Lebens

Die Fragen: Woher komme ich? Warum bin ich hier? Wohin gehe ich nach dieser Erdenzeit? Sind mehrheitlich auf eine einzige Ebene zusammengeschrumpft. Auf die Ebene: Ich bin jetzt hier, dieses ist die Zeit meines Lebens, hier muss es mir gut gehen, jetzt muss ich mich in diesem Leben behaupten.

Die weiteren Fragen wie: Woher komme ich? Wohin gehe ich nach dieser Erdenzeit? Bewegen Sie noch viele Menschen?

Sehr viele Menschen glauben nicht mehr an Gott, seine Heiligen Schriften werden mehrheitlich nicht beachtet. Man lebt den Augenblick: Jeder ist sich selbst der Nächste und muss sich durchsetzen, sich behaupten.

Was daraus geworden ist, das kann man sehen – mehrheitlich eine egoistische, kalte Gesellschaft.Wie anders ist da doch eine Gesellschaft, die Gott vertraut, mit Werten wie Hilfsbereitschaft, Respekt vor dem anderen, Treue, Nächstenliebe. All die wichtigen und guten Attribute eines christlichen Lebens. Aber dass man sich von Gott entfernen würde, das wurde ja schon in den Heiligen Schriften vorhergesagt. (Der zweite Brief des Timotheus 3:1 – 5)

Was die Fragen betrifft: Woher komme ich und was geschieht nach diesem Erdenleben, werden wohl die meisten Menschen in Erstaunen versetzen, wenn sie diese Erde verlassen haben. Dann wissen sie, wie es wirklich ist und was ER, unser Erlöser, für uns getan hat! Und dann wird Ostern, wird der Kampf im Garten Getsemani, werden die Kreuzigung und die Auferstehung, erst ihren wirklichen Wert erhalten.

Es sei uns versichert: Es gibt einen Weg zurück zu ihm, von dem wir gekommen sind. Dies alles hat uns Jesus Christus ermöglicht. Darum hat er im Garten Getsemani für uns gelitten. Hier ist Er fähig geworden, als Fürsprecher vor Gott zu stehen und für unser Fehlverhalten zu bezahlen.

Das ist Sein Geschenk der Liebe für uns, für alle Menschen, für alle Kinder Gottes.     

                             Gerhard Jobs
           Braunschweig den 14.04.2021

. . . festhalten, loslassen

Ob du etwas festhalten willst oder loslassen möchtest, hängt auch davon ab, welchem Wert du einer Sache beimisst. Also bist du es, der aufgrund deiner Erfahrung, der Entwicklung deines Charakters und den Einfluss den andere auf dich ausüben, dich einer Sache ihren Wert geben lässt. Festhalten und loslassen ist eine individuelle Sache. Ist dir etwas lieb und besonders wertvoll, wirst Du es festhalten, wenn nicht, wirst du es loslassen. Und hierin liegt auch oft die Ursache für Meinungsverschiedenheiten. Warum hast du das getan? Das hättest du nicht zulassen dürfen, das hätte ich nie von dir gedacht. Ja, scheinbar kleine Handlungen, wie festhalten oder loslassen, können viel bewirken. Einmal loslassen, kann auch für dich heilsam sein, dir die Gelegenheit geben dich neu zu orientieren und Kraft zu sammeln.

Auch hier ist es wieder einmal gut jemanden zu kennen, der Kenntnisse und Weisheit besitzt. Von dem du dir Rat holen könntest   – und wer könnte das wohl sein?

                      Gerhard Jobs
     Braunschweig den 18.02.2021

Einsam?

(Einsam, auch unter vielen Menschen)

Gefühle in Verbindung mit der Zeit, werden immer in Abhängigkeit zu den Dingen entstehen, die du während dieser Zeit erlebt hast. Hast du Gutes erlebt, so war es eine schöne Zeit. Haben Sorgen und Kummer dich niedergedrückt, so war es keine schöne Zeit. Denke daran, Zeit ist neutral, nur deine Erlebnisse in der Zeit, die du erlebt hast, lassen dich die Zeit fühlen und entsprechend im Gedächtnis behalten.
Selbst bei der besten Feier, dem schönsten Urlaub   – auch in Not, im Krieg, der Tag hat immer nur 24 Stunden.
Einer kennt deine Freuden wie auch deine Sorgen zu jeder Zeit. Es ist der, der dich erschaffen hat. An Ihn kannst du dich wenden, dich mit ihm beraten, dich trösten und führen lassen    – und dies zu jeder Zeit.
                          Gerhard Jobs
     Braunschweig den 23.01.2021

Licht und Wärme!

Wie stark das Licht und die Wärme sind, die du ausstrahlst, zeigt, wie nah du deinem Schöpfer bist. Zeigt, wie stark das innere Feuer in dir lodert, denn ein Feuer ist fast immer mit Licht und Wärme in Verbindung zu bringen. So ist es zum Beispiel, wenn du verliebt bist. Man fühlt deine Herzenswärme und dein Gesicht, dein Äußeres strahlt. Das wirkt anziehend, und gern ist man dann in deiner Nähe, bei einem solchen Menschen.

Und wie sieht es mit der Gegenseite aus? Wenn du wütend bist, wenn du sehr erregt bist und einen roten Kopf hast? Auch dann fühlt man deine Wärme, vielleicht sogar Hitze und deine Augen glühen.

Wir sehen daran, wie wichtig es ist, zu erkennen, welches die Ursache dafür ist, dass wir Licht und Wärme ausstrahlen.

Entscheidend ist doch, was das Licht und die Wärme, die du ausstrahlst, bei uns selbst und bei anderen bewirken   – wohin sie uns führen. Und du kannst daran sehen, von welcher Quelle du angeregt worden bist.

Wohl dem, der sich für die guten Prinzipien, für die richtige Quelle, die der Nächstenliebe, entschieden hat.

                      Gerhard Jobs
     Braunschweig den 07.01.2021

Gedanken zu Weihnachten

Gibt es noch Menschen, die die weihnachtliche Krippe haben und stellen sie sie sogar noch auf?  Oder sind das nur Reliquien alter Zeiten? Etwas von früheren Generationen?  Mit wenig Realitätsbezug? Menschen, die den Zeitgeist nicht verstanden haben?

Wer ist schon mein Nächster? Jeder muss sein Leben selber meistern. Ich lebe doch heute, heute will ich Spaß und Freude, ein schönes Leben haben.

Und wie ist es bei Dir? Wie denkst Du, wie fühlst Du, zur Weihnachtszeit? Ist der Stern von Bethlehem, der Wegweiser, noch in Deinem Herzen zu finden?  Spielt das Jesuskind und was dann aus ihm geworden ist, bei Dir noch eine Rolle?

Leuchten noch die guten christlichen Eigenschaften in Dir?    Sie sind es, die Dich nach deinem Nächsten schauen lassen, die Dich liebevoll sein lassen.  Die uns Dank für unseren Erlöser fühlen lassen, uns danke sagen lassen     – auch unserem Nächsten.

                               Gerhard Jobs
             Braunschweig den 21.11.2020

                              

Kleinigkeiten haben oft eine große Wirkung

Eigentlich ist eine Tablette in der Regel nicht groß. Auch ein Virus und selbst Bakterien sind klein, und wie groß können deren Wirkung sein?

Auch kleine Gesten, Taten und wenige Worte können eine große Wirkung zeigen. Achten wir doch auch auf die Kleinigkeiten, denn viel können sie bewirken    – wie man mich anschaut: freundlich oder verächtlich, mir zulächelt oder einen kalten Blick zuwirft, dies hat mir gezeigt, ich werde beachtet, wahrgenommen   – und dies berührt mich.

Und wie mach ich es? Was sende ich aus? Ja, lasst uns Güte, Freundlichkeit und Herzenswärme ausstrahlen,  für eine bessere Welt, besonders in dieser nicht ganz leichten Zeit.

                            Gerhard Jobs
             Braunschweig den 13.10.2020

Gerade jetzt mutig nach vorn schauen 

(Angst hat der, der nicht seine ewige Bestimmung kennt)

Selbst bei den allgegenwärtigen Sorgen, ist es wichtig, sich von ihnen nicht ausschließlich gefangen nehmen zu lassen. Wichtig ist es auch in solchen Zeiten, den Blick nach vorn zu richten.

Bei Zeiten, die uns Sorgen bereiten, ist man natürlich bemüht, für das Gegenwärtige eine Lösung zu finden. Wie kann man am besten bestehen? Und doch ist es wichtig nach vorn zu schauen, denn dadurch gibt man seinem Leben eine Richtung. Man beschäftigt sich nicht nur ausschließlich mit den täglichen Sorgen, sondern will Lösungen finden und wieder Hoffnung haben. Dadurch wird das Positive gestärkt und, dies gibt uns Kraft. Zu viele Sorgen und Angst  lähmen uns nur. Und wie froh können wir sein, dass gerade uns die Heiligen Schriften, die Aussagen unserer Kirchenführer, wie zum Beispiel bei der letzten Generalkonferenz, uns Mut machen und uns die Hilfe unseres himmlischen Vaters zusichern.

Tun wir das, was wir können, um uns eben auf solche schwierigen Zeiten vorzubereiten. Auch dafür bekommen wir von unseren Kirchenführern deutliche, von Gott inspirierte Hinweise.

Haben wir Mut zum Leben, denken wir positiv, helfen wir den Menschen in unserer Nähe und geben ihnen etwas von unserer Hoffnung ab   – das stärkt sie und auch uns.

Gerhard Jobs                                                                                                             Braunschweig den 07.10.2020

                                       

. . . weitere Themen:

Damit die nacheinander aufgereihten „Gedankensplitter“ nicht ins Endlose wachsen, habe ich sie auf die letzten drei begrenzt und nur noch die Überschriften der weiteren aufgeführt.
Sollte jemand die älteren „Gedankensplitter“ auch oder wieder einmal lesen wollen, kann er mir ein E-Mail schreiben und ich werde sie ihm als Mail zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Jobs

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